The Vibrators – Pure Mania

Als „die Champions des Punk“ bezeichnete The Vibrators ein Mann, der es wissen musste: Ian Carnochan, besser bekannt unter dem Namen Knox und als Frontmann, Gitarrist und Sänger für einen Großteil des musikalischen Outputs der Vibrators verantwortlich. Ihre Songs waren rasant, frisch, melodiös, blitzsauber arrangiert und konnten wie „Baby Baby“ oder „You Broke My Heart“ inhaltlich ruhig mal ins Kitschige abdriften, ohne deshalb gleich kitschig zu klingen. Nichts gegen Pop-Appeal, aber bitte mit Ecken und Kanten. Und überhaupt: Botschaften und echte Punk-Credibility – die sie zweifellos hatten – waren den Vibrators sowieso nie besonders wichtig. Sie waren kreativ genug, um die Musik in den Vordergrund zu stellen, und schafften es damit nicht nur ins Vorprogramm von Iggy Pop und David Bowie. sondern auch in die Charts. Das Debüt „Pure Mania“ kletterte immerhin in die Top 30. Klasse Partysound für alle, die Rock’n’Roll groß und Punk etwas kleiner schreiben.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.