Ultravox

Backon the road again. Am 1. Mai starten Ultravoxzur diesjährigen Deutschland-Tour. Neun Konzerte in zehn Tagen. „Wir haben uns in den letzten Monaten intensiv auf die Live-Auftritte vorbereitet“, versichert Midge Ure im typisch schottischen Slang. Der Teamgeist des britischen Quartetts scheint stark wie selten zuvor. Sicher, die Gruppe kam nicht über Nacht zu Ruhm und Erfolg, sondern arbeitet ; seit geraumer Zeit konzentriert und kontinuierlich – im Studio wie auf der Bühne. „Ich glaube, diese Kontinuität in unserer Entwicklung hat sich grundlegend in unserer neuen LP LAMENT niedergeschlagen. „, meint Ultravox-Sprecher Midge Ure.

So wagte sich der Synthi-Vierer erstmals an eine Eigen-Produktlon. Man meinte, genügend Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den letzten Produzenten George Martin und Conny Plank gesammelt zu haben. Hinzu arbeitete man auch zum ersten Mal in Ures neuinstalliertem „Musicfesf‘-Studio in London. Im Sound blieben die einstigen Vorreiter des Sy nthi-Pop natürlich dem bekannten Stil treu, obwohl Midge unterstreicht, man habe “ viel mehr mit Gitarren gearbeitet als früher“, auch sei „der Sound insgesamt härter und aggressiver“.

Als Gast holten sich Ultravox für die LP-Produktion übrigens weibliche Unterstützung ins Studio. Mae McKenna, Schwester des Gallagher/Schenker-TrommlersTed McKenna, übernahm den Lead-Gesang für aen Titel „Man Of Two Worlds“. Midge: „Sie hat eine ‚ autregende Stimme.“

Anstonsten bleibt bei Midge Ure, Chris Cross, Billy Currie und i Warren Cann eigentlich alles beim alten.

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