Vashti Bunyan – Just Another Diamond Day

Sie sei keineswegs glücklich gewesen, als ihr Produzent Joe Boyd ihr Gastmusiker aufgezwungen habe, erklärt Vashti Bunyan heute. Dass sie deswegen in der Schublade „Folkie“ landete, widerstrebte ihr. Dabei waren es höchstens die Fans von Robin Williamson, John James und Arrangeur Robert Kirby [von seiner Arbeit mit Nick Drake her unbekannt), die das Album kauften, well sie die Namen ihrer Idole auf dem Umschlag entdeckten. Als 2000 die CD erschien, hatte das Album unter Sammlern mystischen Status Special Es knispelt und zirpt, fidelt und zupft allenthalben – Folk ist zurück. Freak?Psych?New weird? Wir sagen: Der Folk istfree! Und präsentieren 25 Meisterstücke angeschrägter IholkmuSik, von damals bis heute. Illustration tara etherinbton erlangt. Prominente Fans wie Devendra Banhart, Joanna Newsom, Animal Collective und Espers haben seither für ein Bunyan-Revival gesorgt. JUST ANOTHER DIAMOND DAY ist ein Wunder abgeklärter Ruhe. Die Songs sind kurz und bündig und doch verträumt. Die Glockenstimme wirkt sonor, obwohl sie kaum lauter ist als ein Geflüster, und die sensiblen Gastbeiträge betten sie perfekt in eine musikgewordene Blumenwiese ein. Die Idylle wirkt absolut authentisch – und das inspiriert die IVIP-IFans von heute.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.