Warum sich 60 Mitglieder der Filmcrew von „Bright“ betrogen fühlen

Im Abspann des Films mit Will Smith wurden mehrere Mitarbeiter vergessen, diese mahnen Netflix nun in einem Statement ab.

Am Freitag startete der Event-Film „Bright“ auf Netflix. Will Smith und Joel Edgerton spielen darin Cops, die in einer Fantasy-Version von Los Angeles gegen mystische Wesen kämpfen und einen Zauberstab sichern müssen. Der Film wurde von der Kritik und vielen Zuschauern zerrissen, Netflix hat 100 Millionen Dollar für Trash investiert. Am beeindruckendsten waren bei „Bright“ maximal die Effekte sowie die Masken, mit der Menschen in Elfen und Orks verwandelt wurden. Und ausgerechnet Mitarbeiter der Maske und des Make-up wurden im Abspann des Films vergessen.

Die bereits mit einem Oscar ausgezeichnete Agentur ADI, die auf Make-up und Hairstyling für Filme spezialisiert ist, veröffentlichte ein Statement, in dem sie sich darüber beschwert, dass ihre Mitarbeiter bei den Credits, also dem Abspann des Films, vergessen wurden. Ganze 60 Mitarbeiter fielen unter den Tisch. Bei ADI wisse man, dass bei einem dermaßen großen Film mal ein Name übersehen werden kann, allerdings wurden alle Künstler des Unternehmens vergessen. Und dass ausgerechnet bei einem Film, der so sehr auf das Make-up angewiesen ist.

„We’re having the necessary conversations about getting it rectified (it’s streaming, right? seems like a do-able fix) but until we get a resolution, we thought we’d post the complete list of the incredible folks who worked on ADI’s crew“, heißt es in dem von ADI veröffentlichten Statement. Netflix soll die Credits also bitte noch korrigieren. Bis dahin hat das Unternehmen die beteiligten Mitarbeiter selbst noch einmal auf seiner Website aufgelistet.

 

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