Woody Allen thematisiert in seinem kommenden Film Sex mit einer Minderjährigen

Woody Allen arbeitet nach „Wonder Wheel”, der in Deutschland im Januar erscheinen wird, schon wieder am nächsten Film. Neben Ellen Fanning, Jude Law und Selena Gomez sollen auch Rebecca Hall und Timothée Chalamet in „A Rainy Day in New York” mitspielen. Bereits während der Dreharbeiten sorgt der Film für Schlagzeilen. Denn darin soll Jude Law einen verheirateten Mann mittleren Alters spielen, der eine sexuellen Beziehung zu einem 15-jährigen Mädchen eingeht – gespielt von Elle Fanning („The Neon Demon“)

Das Bizarre daran: Seit den 90ern wird Woody Allen der sexuelle Missbrauch seiner minderjährigen Adoptivtochter vorgeworfen. Im Jahr 1992 trennte sich Woody Allen von seiner Partnerin Mia Farrow, nachdem bekannt wurde, dass er eine Affäre mit ihrer Adoptivtochter Soon-Yi Previn hatte, die zu dieser Zeit 21 Jahre alt war. Kurz nach ihrer Trennung beschuldigte Farrow Allen, ihre andere Adoptivtochter, Dylan Farrow, damals sieben Jahre alt, missbraucht zu haben. Obwohl keine Strafanzeige gegen Allen erhoben wurde, blieben die Gerüchte in den vergangenen 25 Jahren an ihm kleben.

Nachdem Harvey Weinstein der Vergewaltigung und der sexuellen Belästigung in unzähligen Fällen beschuldigt wurde, äußerte Allen seine Besorgnis über eine mögliche „Hexenjagdatmosphäre“, in der jeder Mann in einem Büro, der eine Frau anzwinkert, plötzlich einen Anwalt anrufen muss.

Kooperation

Die Amazon Studios, die einige der jüngsten Projekte von Woody Allen produziert haben (einschließlich „Wonder Wheel”) befassen sich derzeit mit einer Krise im eigenen Haus. Roy Price, der langjährige Leiter der Amazon Studios, musste zurücktreten, nachdem ein Produzent Price sexuelle Belästigung vorgeworfen hatte.


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