Zeitung wollte sie outen: „Pitch Perfect“-Star Rebel Wilson richtet sich an Fans

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Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland, kurz LSVD, ist die größte Selbsthilfeorganisation des Landes. Auf der Website richtet sich der LSVD sowohl an Personen in der LSBTI-Community als auch an Menschen, die sich noch unsicher sind. An letztere Gruppe richtet sich der Satz: „Niemand soll und darf zum Outing gezwungen werden“. In Australien ist aber genau das passiert.

Der „Sydney Morning Herald“ soll am 11. Juni gewusst haben, dass die australische Schauspielerin Rebel Wilson eine Beziehung mit einer Frau führt. Daraufhin nahm die Zeitung Kontakt mit Wilson auf und gab ihr zwei Tage Zeit für eine Stellungnahme. Aber es kam anders. Wilson outete sich stattdessen auf Instagram und richtete sich an ihre Fans. „Ich dachte, ich sei auf der Suche nach einem Disney-Prinzen… Aber vielleicht war das, was ich die ganze Zeit gebraucht habe, eine Disney-Prinzessin“, schrieb sie.

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Zeitung gesteht Fehler ein

Die Zeitung bestritt zunächst, die Schauspielerin unter Druck gesetzt zu haben. Man habe mit einem „Übermaß an Vorsicht und Respekt“ Fragen zu Wilsons Beziehung gestellt. „Wir hätten die gleichen Fragen gestellt, wenn Wilsons neuer Partner ein Mann gewesen wäre“, erklärte Herausgeber Bevan Shields.

Mittlerweile entschied sich der „Sydney Morning Herald“ den Artikel von der Website zu nehmen. Andrew Hornery, der für die Berichterstattung verantwortlich war, räumte einen „falschen Umgang“ des Blatts mit Wilsons neuer Beziehung ein. Er habe einen „großen Fehler“ gemacht.

„Senior Year“ auf Netflix

Am bekanntesten dürfte Rebel Wilson für ihre Rolle in der mittlerweile dreiteiligen Filmkomödienreihe „Pitch Perfect“ sein. Aktuell ist sie in der Netflix-Komödie „Senior Year“ zu sehen. Linus Volkmann schrieb in seiner Popkolumne darüber: „Dass diese High-School-Comedy mit Nummernrevue-Charakter so gut funktioniert, liegt sicher auch am aktuellen Revival der Nuller Jahre. Eine neue Epoche ist längst in die Suchscheinwerfer des allgegenwärtigen Retrokults geraten. Tiefsitzende Combat-Hosen, Lederröcke, Strähnchen und immer wieder Britney Spears begegnen uns in diesem auffällig unterhaltsamen Film.“


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