Der Internationale Wettbewerb :: Kein Schnaps Für Sascha

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Kaum zu glauben, aber: Die Ehrenrettung des DDR-Pop ist hiermit grandios geglückt.

Vielleicht tut man der Band Unrecht, vielleicht war es gar nicht die Absicht der Berliner, den DDR-Pop zu rehabilitieren. Nun aber gibt es Kein Schnaps für Sascha und man muss sagen: Ehrenrettung grandios gelungen. Stilecht aufgenommen im Tanzsaal eines ehemaligen LPG-Kulturhauses, schüttelt das straßenmusikgestählte Septett um den Schauspieler Alexander Scheer die locker-flockigen Deutschrock-Hits mit leicht ironischen Texten nur so aus den Ärmeln der Pyjamas, in denen sie auf dem Cover abgebildet sind. Nicht so plump wie die Puhdys, nicht so verbissen wie City, nicht so prätentiös wie Silly, aber dafür so rotzfrech wie Pankow, virtuos wie Karussell und vor allem so poesieprotzend und doch elegant wie Manfred Krug. Kaum zu glauben, aber: Großartig.

Key Tracks: „Schneckenhaus“, „Frieden & Krieg“, „Weißer Mond“

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