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2014 – das Jahr in dem Science Fiction sein Comeback feiert


Ganz im Zeichen der Zukunft steht die nächste Ausgabe der ME.MOVIES, in dem wir nicht nur die besten Science Fiction-Filme aller Zeiten küren, sondern auch einen umfassenden Ausblick auf die kommenden Genretitel bieten. Einen kleinen Vorgeschmack auf’s kommende Heft widmet sich vier angekündigten Science Fiction-Filmen, auf die wir uns jetzt schon freuen.
Man möge sich erinnern: Vor einigen Jahren wurde der Begriff Science Fiction von den großen Filmstudios noch tunlichst gemieden. Wenn man „gemieden“ gleichsetzen würde mit „einen größeren Bogen darum gemacht, als Superman um Kryptonit“. „Kassengift“ und „Nerd-Futter“ wurden in der Industrie – oft nicht zu Unrecht – als Synonyme für das Genre gehandelt. Ob nun die Superhelden-Franchise-Revolution oder der Mega-Hit „Avatar“ zum Umdenken anregten, sei dahingestellt, die Einstellung hat sich jedoch grundlegend geändert.
Nun, im Jahr 2014, ist die 180°-Kehre offensichtlicher denn je: Für den Fan von filmischen Zukunftsvisionen in all ihren Spielarten und Subgenres ist das laufende Kinojahr eine helle Freude. Nachdem uns bereits mit der Moralfabel „Snowpiercer“, der Jugendbuch-Dystopie „Die Bestimmung – Divergent“, der Jonze-Genialität „Her“ und dem Zukunftsactioner „Robocop“ eine Genre-Bandbreite von klug über jugendlich-forsch bis adrenalinlastig beglückte, hier die Science-Fiction-Filme, auf die wir uns dieses Jahr noch freuen.

Under The Skin

Jonathan Glazer, Hirn hinter Stylebombe „Sexy Beast“, ist nach längerer Absenz zurück und lässt Scarlett Johansson als verführerische Außerirdische auf Road Trip verschiedene Männer auflesen. Mehr sei aus akuter Spoilergefahr nicht verraten. Wahlweise von der internationalen Kritik bereits als „2001“ des neuen Jahrtausends oder selbstverliebter Low-Budget-Langweiler mit Arthaus-Flair betitelt. Was hilft: Selber ein Urteil bilden.
Wen kennen wir? Videoclip-Meister Glazer und natürlich Johansson.
File Under: Science Fiction, Arthaus
Wie erklär ich’s meinen Freunden: So als würde man „Lost In Translation“ auf einem Salvia-Ketamin-Cocktail anschauen
Was uns bisher am besten gefällt: Die Vorstellung, endlich wieder einen Film von Jonathan Glazer zu sehen.
Kinostart: Wüssten wir auch gerne.
Trailer: Wenn’s sonst nichts ist.



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