Logo Daheim Dabei Konzerte




Blackout Tuesday
Highlight: Heute vor zehn Jahren: Das waren die zehn größten Chart-Hits in Deutschland im Jahr 2010

7 Dinge, die wir auf der #rpTEN gelernt haben

1. Die re:publica wächst und wächst und wächst…

Mit 700 Teilnehmern ging es 2007 los – 2016 ist man bei 8000 Menschen angekommen, von denen 4000 das allererste Mal auf der re:publica waren. Damit setzt sich ein stetiger Trend des Wachstums fort. Welche Ausmaße die Veranstaltung angenommen hat, veranschaulicht allein, dass während der Eröffungsveranstaltung der Lageplan mittels Himmelsrichtungen erklärt werden musste. Die Netzgemeinde ist auf der re:publica längst nicht mehr unter sich.

2. … und expandiert international.

Auf der Opening Ceremony gab das Gründerteam bestehend aus Johnny Hauesler, Tanja Haeusler, Markus Beckedahl und Andreas Gebhard stolz bekannt: Die re:publica in Berlin wird nicht die einzige bleiben. Dieses Jahr im Oktober wird es die erste Convention außerhalb Deutschlands geben – und zwar in Dublin. Re:publica goes Ire:land.

3. Und sie braucht auch mehr Platz…

Expansion hat die re:publica auch dringend nötig. Dieses Jahr hat sich gezeigt: Die STATION ist am Limit. Nachdem die re:publica in der Kalkscheune begann, dann in den Friedrichsstadt-Palast umzog und nun in der STATION abgehalten wird, scheint es, dass es Zeit für einen erneuten Umzug ist. Viel zu oft waren Stages völlig überfüllt und konnten dem Publikumsinteresse nicht gerecht werden.

4. … oder bessere Planung.

Manchmal ist es schwer das Publikumsinteresse für eine Session vorauszusagen. Manchmal ist es aber ziemlich einfach: Dass eine Live-Schalte mit Edward Snowden auf einer Konferenz, auf der digitale Bürgerrechte und das Netz eines der zentralen Themen sind, auf großes Interesse stoßen würden, war keine Überraschung. Die Entscheidung, das Panel auf die Stage 5 zu legen, die in Sachen Größe eher im Mittelfeld rangiert, und so nahezu genauso viele Menschen vor der Tür bleiben müssen, wie es in den Saal schafften, war daher nur schwer nachzuvollziehen – vor allem, da die größte Stage, die Stage 1, zu diesem Zeitpunkt laut Twitter halb leer war.



Sven Marquardt spricht in einem Video über seine Gedanken zur Corona-Isolation
Weiterlesen