Die etwas andere Kopfbedeckung

Marshall zitiert die Legende und kreiert Kopfhörer, die mächtigen Sound mit Mythos paaren

Seit den frühen Sechzigern ist jede Musikergeneration auf sie angewisen, schmückt sich mit ihnen. Des Gitaristen liebster Verstärker übestand selbst schlimme Tage wie die von Europe und Saxon. Und nicht nur das: Längst haben sich Marke und Brummer unter den Händen unzähliger Roadies und im gleißenden Licht der Bühne so verdichtet, dass die mächtigen, grimmigen Verstärker zum Synonym für Rock’n’Roll selbst geworden sind. Als Garant für brillant schwere Sounds, als Mythos vom selbstverschwenderischen Exzess.

Nach einem halben Jahrhundert auf Tour erweitert Marshall nun die Einflusssphäre und präsentiert Kopfhörer, die in Sound und Design wie Miniaturvarianten der geschichtsträchtigen Verstärker daherkommen.

Mit Kopfbügel, der in das Vinyl der Blaupause gehüllt ist, einem Kabel, das über einen 3,5 Millimeter-Klinkenstecker mit MP3-Player und via Adapter mit einer Anlage verbunden werden kann. Für den Sound des Major sind zwei dynamische 40 Millimeter-Treiber zuständig, Frequenzgang von 20 bis 20000 Hertz. So bleibt nur noch, die angemessen druckvolle Playlist zu kompilieren.

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