Pussy Riot: Berufungsverfahren verschoben

Die für heute (1. Oktober) angesetzte Verhandlung im Berufungsverfahren gegen die drei inhaftierten Frauen von Pussy Riot wurde vertagt. Der neue Anwalt von Bandmitglied Yekaterina Samutsevich soll Zeit bekommen, sich in den Fall einzuarbeiten.

Über das neue Strafmaß im Verfahren gegen die drei Bandmitglieder von Pussy Riot muss weiter spekuliert werden. Der Verhandlungsbeginn des Berufungsverfahrens wurde auf den 10. Oktober verschoben. Yekaterina Samutsevich beantragte diese Verschiebung, weil sie ihren Anwalt wechseln möchte. Der neue Vertreter Samutsevichs muss sich erst in den Fall einarbeiten.

In erster Instanz waren die drei Bandkolleginnen von Pussy Riot zu zwei Jahren Straflager wegen „religiös motivierten Rowdytums“ und „Anstiftung zu religiösem Hass“ verurteilt worden.

Video: Reuters

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