Kurz und gut

Lord Huron

Was: Psychedelic Folk

Woher: Mastermind Ben Schneider lernte als Kind am Ufer des Huronsees im US-Bundesstaat Michigan von seinem Vater, Gitarre zu spielen. Nach einem Kunststudium und Zwischenstationen in Frankreich und New York zog er 2005 nach Los Angeles, um sich dort auf die Musik zu konzentrieren.

Warum: Folk ist heutzutage keine Seltenheit. Anders als Debütalben, die wie späte Meisterwerke eines jahrzehntelangen Schaffens klingen. Lord Hurons Lonesome Dreams ist so eins.

The Orwells

Was: Übersteuertes Chaosrock-Quintett, das sich selbst als „Flower Punk“ beschreibt. Wie das klingt? „Real raunchy ’n shit“, sagen sie. Recht haben sie.

Woher: Chicago

Warum: Weil sie eine erfrischende Ausnahme zu all den zahmen „Ich tu dir nichts, tu du mir bitte auch nichts“-Newcomern der vergangenen Jahre darstellen … und weil sich Sänger Mario Cuomo nicht zu blöde ist, „push-up bra“ auf „chick I saw“ zu reimen. Die Welt braucht wieder eine Band, die sich nichts scheißt.

Mac DeMarco

Was: Von den Fünfzigern inspirierter Lo-Fi-Glam eines bewusst schluffigen Charmebolzens, angesiedelt zwischen Ariel Pink und dem Grab von Jay Reatard.

Woher: Edmonton, Alberta

Warum: DeMarco ist ein begnadeter Storyteller – und dies, ohne die üblichen Singer/Songwriter-Themenfelder zu beackern. DeMarco schreibt so gewitzte Texte wie vor ihm Jonathan Richman,

Stephen Malkmus und Alex Turner. Humor does belong in music.

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