Neues Album wird „old school“ klingen

Die Herren von R.E.M. schweigen sich selbst noch ein wenig aus, wie denn nun ihr neues Album klingen wird. Der befreundete Ken Stringfellow war indes gesprächig.

Ken Stringfellow ist hauptberuflich Bandchef der Posies. Seine Freizeit verbringt er gelegentlich schon mal mit seinem Buddy Mike Mills – der sich wiederum bei R.E.M. am Bass verdingt. Als man sich kürzlich in Paris traf, wurde natürlich auch über die Arbeit gesprochen. Mike Mills erzählte also Ken Stringfellow, wie es um die Aufnahmen des „Accelerate“-Nachfolgers steht, der dies wiederum nur zu gerne dem NME verriet. Was Stringfellow zu berichten wusste, wird sicher so manchen frühen Fan erfreuen: „Es klingt großartig, sehr old school. Der erste Song, den er mir vorspielte, hatte total dezent gemischte Vocals, die man kaum raushörte.“ Mills hätte daraufhin laut sinniert, sie lauter zu mischen, aber Stringfellow hätte ihm abgeraten. „Nein, gerade damit kommt ihr doch zur alten Form zurück!“Das Album, das wieder von Jackknife Lee produziert wird, hätte ein „schönes Live-Feeling“. Es sei „sehr schön“ und „ein klein wenig düster“. Klingt doch alles in allem sehr vielversprechend. In diesem Sinne: Unseren Dank an Herrn Stringfellow für diese Informationen.

– 04.08.2010

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