Blur :: Parklife

Flüchtiges Hinhören, und man könnte die britischen Pop-Aufsteiger des letzten Jahres glatt als Pausenfüller zwischen zwei XTC-Alben einsetzen. Bei näherem Hinhören allerdings wird deutlich, daß Blur musikalische EinFlüsse von Kinks, Pink Floyd, David Bowie und Roxy Music geschickt zu einem eigenen Sound aufbereiten Dabei hat Produzent und Morrissey-Freund Stephen Street dem Quartett diesmal mehr Raum für verspielte Soundexperimente gelassen. Und den nutzen Blur weidlich aus. Das Resultat ist eine typisch britische Platte – verschroben und doch mit einem untrüglichen Gespür für charmante Melodien.

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