Final Fantasy: CGI goes Sci-Fi

Schlappe 140 Millionen Dollar ließ man sich den Spaß kosten, das japanische Bestseller-Videogame Final Fantasy nach etlichen Teilen (die 40 Millionen Mal abgesetzt wurden) als computeranimierten Film gezielt auf den US-Markt zuzuschneidern. Keine Mühen waren zu groß, damit emsige Computer-Nerds in einem eigens für das CGI-Spektakel errichteten Studio jahrelang in unermüdlicher Arbeit Haare so präzise pixeln konnten, dass sie immer noch nicht echt aussehen. Dafür vergaß man, ein Drehbuch in Auftrag zu geben, das sinnigere Dialoge als „Los, schneller, wir müssen los“ und eine für Laien nachvollziehbare Handlung bereithält. Da mögen manche Bilder beeindrucken, aber der Film lässt einen kalt wie der Grabesatem, der den Schnickschnack über Seelen raubende Aliens beständig umweht.

USA, Japan 2001, Regie: Hironobu Sakaguchi

www.final-fantasy-der-film.de

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.