Fleetwood Mac :: The Mick Fleetwood Story

Sex, Drugs & Mainstream: Das Leben des Mac-Chefs im Schnelldurchlauf.

Wäre man bösartig, könnte man glatt sagen: Für einen Trommler, noch dazu nicht unbedingt den begabtesten im Lande, hat er es verdammt weit gebracht. Mick Fleetwood, geboren 1942, war von Anfang an dabei, begleitete die Ronettes auf einer frühen Rolling Stones-Package-Tournee, erfand mit John Mayalls Bluesbreakers den White Britblues, schrieb mit Peter Green und den frühen Fleetwood Mac Rockgeschichte („Albatross“, „Man Of The World“) und führte wenige Jahre später mit „Rumours“ und dem bandintern rotierenden Beziehungskarussell die Multi-Millionen-Dollar-Soap-Opera in die Rockkultur ein. Und, nicht unwichtig in diesem Metier: Er hat überlebt, auch schwersten Langzeit-Drogenmissbrauch. So einer kann was erzählen. Und das tut der heute 60-Jährige in diesem einstundigen Film, der mit allerlei sehenswerten und seltenen Aufnahmen aus seinem Privatarchiv bestückt ist. Hinzu kommen Interviewsequenzen mit B.B. King, John Lee Hooker, Stevie Nicks, Lindsey Buckingham, Christine und John McVie und John Mayall. Mick Fleetwood selbst wirkt rückhaltlos ehrlich, ein wenig augenzwinkernd, und in jeder Minute kommt seine Liebe zur Musik rüber. Wermutstropfen: Die DVD bietet leider keinerlei Zusatzfeatures, was Abzüge in der B-Note bringt.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.