Keine Alben mehr nötig: 50 Cent vergleicht sich mit Prince


50 Cent erklärt im Interview, er sei nicht mehr darauf angewiesen, neue Alben zu veröffentlichen. Er hat seine Herangehensweise an Musik verändert.

50 Cent war am Mittwoch (19. Oktober) zu Gast bei „Ebro in the Morning“. In dem Interview erzählte der Rapper, er sei an einem Punkt angekommen, an dem er keine Alben mehr veröffentlichen müsse, um mit seinen Fans eine Verbindung aufzubauen.

Wenn Curtis Jackson, wie der Rapper bürgerlich heißt, nur eine Handvoll Singles herausbringe und die genauso gut ankommen wie ein Album, dann freue er sich auch genauso wie zum Beispiel bei seinem Kult-Album GET RICH OR DIE TRYIN`. Er sagt außerdem: „Wir beginnen ein Level zu erreichen, in dem Prince war. Er konnte sagen ‚Yo, ich spiele heute eine Show‘ und sie war ausverkauft.“

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50 Cent erklärt, seine veränderte Herangehensweise beim Veröffentlichen neuer Musik liege daran, dass diejenigen, die seine Musik früher im College oder währen sie „eine erwachsene Erfahrung machten“ hörten, mittlerweile an einem völlig anderen Punkt in ihrem Leben stünden. „Die Personen sind jetzt 43 Jahre alt. Den Drink, den sie sonst im Club getrunken hätten, den trinken sie jetzt zu Hause. Sie haben die Person, mit der sie zusammen sind, woanders getroffen, nicht beim Feiern. Weil das jetzt ihre Kinder tun.“ Weiter sagt er: „Wenn du einen Song in eine Fernsehsendung einbaust, hören und sehen [die Zuschauer] ihn so oft, dass sie ihn kaufen.“

Mit der Zeit hat 50 Cent immer mehr Video- oder Audioinhalte, die nicht zwingend mit Musik zu tun haben, herausgebracht. So wurden die ersten drei Folgen des Podcasts „Surviving El Chapo: The Twins Who Brought Down A Drug Lord“ am 19. Oktober veröffentlicht. Dort spricht 50 Cent mit dem Journalisten Charlie Webster über die Zwillinge Jay und Peter Flores, die als Informanten den Drogenboss El Chapo stürzten.