Nicki Minaj packt drauf: Feiert sich als „Nummer-eins-Fan“ von Trump

Die Rapperin zeigt sich unbeeindruckt von Kritik und so geht die Lobhudelei geht next level weiter.

Wer es bis dato nicht gecheckt hatte: Nicki Minaj hat sich nun bei einer Veranstaltung des US-Finanzministeriums in Washington überdeutlich zu ihrer Unterstützung für Präsident Donald Trump bekannt.

Bei dem Summit zur Einführung von „Trump Accounts“ für Neugeborene bezeichnete sich die 43-jährige Rapperin am 28. Januar als „Nummer-eins-Fan des Präsidenten“.

Kein Zurück, nur Motivation und Gott-Support

Die gebürtige Onika Maraj machte klar, dass Kritik und negative Reaktionen ihren Standpunkt nicht beeinflussen würden. „Die Anfeindungen oder was die Leute zu sagen haben, betreffen mich überhaupt nicht. Sie motivieren mich tatsächlich, ihn noch mehr zu unterstützen“, erklärte die Musikerin vor versammeltem Publikum.

In ihrer Ansprache wandte sich Nicki Minaj gegen das, was sie als Mobbing und Schmutzkampagnen gegen den Präsidenten bezeichnete. „Wir werden nicht zulassen, dass sie damit durchkommen. Das wird nicht funktionieren“, sagte sie und betonte, dass Trump „viel Rückhalt“ habe und „Gott ihn beschützt“.

Noch mal kurz zurückgeschaut: Die Künstlerin hatte noch 2020 erklärt, nicht „auf den Donald-Trump-Zug aufspringen“ zu wollen. In den vergangenen Jahren vollzog sie jedoch eine deutliche Kehrtwende und entwickelte sich zu einer prominenten Supporterin des Präsidenten. Bereits im vergangenen Monat trat sie überraschend bei der jährlichen Konferenz von Turning Point USA auf.

Händchenhaltend unterwegs

Bei der Veranstaltung am 28. Januar würdigte Trump die Rapperin seinerseits und bezeichnete sie als „größte und erfolgreichste weibliche Rapperin der Geschichte“. Er bedankte sich zudem für eine Spende in Höhe von „Hunderttausenden von Dollar“ für die Trump-Konten.

Der Präsident erwähnte, dass Minaj wie er selbst aus Queens, New York, stamme (äh), und räumte ein, dass sie aufgrund ihrer Unterstützung „gelegentlich Gegenwind“ erhalten habe, da ihre Community „nicht unbedingt ein Trump-Fan“ sei. Bei der Veranstaltung wurden die beiden auch händchenhaltend gesehen, wobei Trump scherzhaft auf Nicki Minajs extrem lange, lackierte Fingernägel verwies.

Nicki Minajs bisherige Karriereschritte

Wer jetzt noch interessiert ist: Nicki Minaj, geboren als Onika Tanya Maraj am 8. Dezember 1982 in Trinidad und Tobago, zog im Alter von fünf Jahren nach Queens, New York. Ihre Karriere begann sie in den späten 2000er-Jahren mit Mixtapes, bevor sie 2010 mit ihrem Debütalbum „Pink Friday“ international besonders positiv auffiel. Das Album erreichte Platz eins der US-Billboard-Charts und machte sie zu einer der kommerziell erfolgreichsten Rapperinnen weltweit.

Mit Tracks wie „Super Bass“, „Starships“ und „Anaconda“ etablierte sich Minaj als prägende Figur im HipHop und Pop. Sie wurde für zehn Grammy Awards nominiert und verkaufte weltweit über 100 Millionen Tonträger. Plus: Sie war auch schon als Jurorin bei „American Idol“ dabei.