Lady Gaga hätte Grammy-Performance von „Abracadabra“ fast abgesagt

Lady Gaga wollte ihre Grammy-Performance von „Abracadabra“ beinahe absagen. Organisator Ben Winston enthüllt: Nur zwei Tage nach Japan-Konzerten war unklar, ob der Auftritt stattfindet.

Am 1. Februar 2026 wurden die Grammys verliehen. Neben den glücklichen Gewinner:innen in zahlreichen Kategorien und mehr politischen Statements als in den Jahren zuvor gab es auch dieses Jahr einige bemerkenswerte musikalische Darbietungen. Eine dieser Performances wurde jedoch beinahe abgesagt.

Organisatoren bangten um Auftritt

Auch Pop-Sängerin Lady Gaga gehörte zu den großen Abräumerinnen und konnte gleich zwei der begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen. Zudem performte sie eine Rock-Version ihres Songs „Abracadabra“ während der Zeremonie. Doch nun ließ einer der Organisatoren der Grammys verlauten, dass dieser Auftritt beinahe nicht stattgefunden hätte.

Zwei Tage nach der Preisverleihung, am 3. Februar 2026, sagte der Executive Producer der Grammys Ben Winston im „Rolling Stone Music Now Podcast“, dass das Team hinter der Veranstaltung unsicher war, ob der Auftritt stattfinden würde: „Ein paar Wochen vor der Show gab es einen Moment, in dem wir dachten, wir würden sie vielleicht aus der Show verlieren, weil sie einfach sagte: ‚Ich sehe einfach nicht, wie ich das schaffen soll.‘“

Keine Pause nach Konzerten

Die Beinah-Absage hing damit zusammen, dass die Musikerin nur zwei Tage vor der Grammy-Verleihung noch in Japan auf der Bühne stand und im Rahmen ihrer laufenden Tour „Mayhem Ball“ Shows spielte. Somit hatte sie aufgrund der anstrengenden Auftritte und der langen Reise kaum Zeit, sich für ihren Auftritt bei der Verleihung zu erholen.

Winston erklärte: „Im Gegensatz zu allen anderen, die Zeit hatten, außerhalb des Studios oder mit ihren Tänzer:innen, ihrer Band oder ihrem Kreativteam zu proben, konnte sie das nicht. Sie stand währenddessen buchstäblich auf der Bühne.“

Er fügte zudem hinzu, wie besonders die Rock-Version von „Abracadabra“ war: „Es war so anders, so originell, so spektakulär.“

Begeisterung über Rock-Version

Der Song wurde von Andrew Watt produziert, der auch bereits für die Original-Version verantwortlich war. Winston erhielt den Song ein paar Wochen vor den Grammys und war laut eigenen Aussagen begeistert: „Ich war noch wach, aber meine Frau Meredith schlief schon. Er sagte: ‚Du musst dir das anhören.‘ Ich schlich mich ins Badezimmer, setzte meine AirPods auf und hörte mir das an. Und ich dachte nur: ‚Wow, das hat dem Song echt einen unglaublichen Kick gegeben.’“

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