Lady Gaga

Die gebürtige Stefani Joanne Angelina Germanotta verkaufte unter dem Künstlernamen Lady Gaga rund 125 Millionen Singles. Ihre größte Inspirationsquellen sind Freddie Mercury und der Rock der 1980er-Jahre, obwohl ihre Pop-Musik stark an Künstlerinnen wie Madonna und Gwen Stefani erinnert. Ihren Durchbruch und größten Hit landete sie mit der Single „Pokerface“.

Die 1986 in New York geborene Stefani Joanne Angelina Germanotta übernahm schon auf der High School diverse Hauptrollen in Musicals und fiel häufig durch exzentrisches Verhalten und ihr musikalisches Können auf. Obwohl die spätere Lady Gaga aus keinem wohlhabenden Elternhaus stammt, finanzierten ihr die Eltern ein Musikstudium an der New Yorker Tisch School of the Arts, das sie jedoch nach vier Semestern abbrach, um sich voll auf ihre Karriere zu konzentrieren.

Die Sängerin gründete daraufhin die SGBand, die sich in der lokalen Rockszene etablieren konnte. Durch einen Auftritt auf dem New Songwriters Showcase der Songwriters Hall of Fame wurde 2006 schließlich Musikproduzent Rob Fusari auf sie aufmerksam, der während des gemeinsamen Songwritings stimmliche Parallelen zu Freddie Mercury erkannte, ihr daraufhin den Namen Lady Gaga gab und mit ihr in den Folgejahren am Material zu ihrem Debüt-Album „The Fame“ arbeitete. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt fiel Lady Gaga durch exzentrische Selbstinszenierungen auf und konnte 2007 bei einem Sub-Label von Interscope Records einen Plattenvertrag unterschreiben.

Ihr Debütalbum „The Fame“ wurde 2008 veröffentlicht, den internationalen Durchbruch erreichte Lady Gaga mit der Single „Just Dance“, die dann von ihrem zweiten Hit „Pokerface“ noch deutlich getoppt wurde: Lady Gaga schoss rund um den Globus an die Spitze der Charts, wo sie sich 70 Wochen lang behauptete. 2010 erhielt sie ihre ersten beiden Grammy-Awards.

Während der ersten Headliner-Tour schrieb Lady Gaga das Material zur Nachfolge-EP „The Fame Monster“, mit der sie 2010 weitere drei Chartstürmer veröffentlichte – darunter „Bad Romance“, „Telephone“ mit Beyoncè Knowles und „Alejandro“. Neben diversen weiteren Musikpreisen und Multi-Platin-Status in mehreren Ländern wurde Lady Gaga für „The Fame Monster“ 2011 mit einem weiteren Grammy geehrt.
Lady Gaga zeigte sich auch auf dem digitalen Markt äußerst erfolgreich: Sie stellte vor allem mit ihrem zweiten Studio-Album „Born This Way“ Verkaufsrekorde auf Downloadplattformen wie iTunes auf. Darüber hinaus wurde sie auf YouTube mit aufwändig produzierten Musikvideos und exzessiven Shows zu einer der meist geklickten Person.

2013 erschien ihr drittes Album „Artpop“.

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