„Harry Potter“: Radcliffe will kein Gespenst der Serie sein
„Ich will kein seltsamer Geist sein“ – Radcliffe spricht offen darüber, warum er der neuen „Harry Potter“-Besetzung freie Hand lässt und was er dem neuen Harry rät.
Ab Frühjahr 2027 soll die neue „Harry Potter“-Serie erscheinen, und es tauchen immer mehr Informationen zum Cast, zur Crew und kürzlich auch zur Musik der neuen Produktion auf. Die Erwartungen der Fans steigen damit stetig – und damit auch der Druck auf Social Media, der auf den jungen Neubesetzungen lastet. Harry Potter wird von Dominic McLaughlin gespielt, Ron Weasley von Alastair Stout und Hermine Granger von Arabella Stanton.
Für viele Fans gelten die ehemaligen Hauptdarsteller:innen Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint als prägende Leitfiguren, an denen sich die neue Besetzung messen lassen muss. Das liegt aber nicht in Radcliffes Interesse. In einem Videointerview mit „ScreenRant“ erklärt er nun, dass er „kein seltsamer Geist“ sein wolle, der über der neuen Produktion – und insbesondere über dem Leben und der Arbeit der jungen Schauspieler:innen – schwebt.
Kontakt zu den Nachfolger:innen
Bereits im vergangenen Jahr hatte Radcliffe einen Brief an seinen Nachfolger Dominic McLaughlin verfasst und ihm Unterstützung angeboten. McLaughlin wiederum war aus dem Häuschen, eine Nachricht seines berühmten Vorgängers zu erhalten. Auch Rupert Grint erwähnte in einem Interview mit „BBC“, dass er sich bei dem neuen Ron-Darsteller Alastair Stout gemeldet hatte.
Zufrieden mit der Nachbesetzung
Alle drei Darstellenden aus den Filmen zeigen sich glücklich mit der Neubesetzung ihrer ehemaligen Rollen und wünschen ihren Nachfolger:innen nur das Beste. Radcliffe ist sogar überzeugt, dass Dominic McLaughlin es besser machen wird als er selbst, wie er im Interview betont.
Als Rat gibt Radcliffe den jungen Schauspieler:innen mit, sich gut mit der Crew zu verstehen. Diese waren seine wichtigsten Bezugspersonen, als er damals am Set von „Harry Potter“ aufwuchs.
Alles neu
Die „Harry Potter“-Serie ist eine komplette Neuadaption mit anderen Schauspieler:innen, betont Radcliffe. Tatsächlich sind fast alle Rollen neu besetzt. Zudem soll die Serie – anders als Bücher und Filme – nicht allein Harrys Perspektive zeigen, sondern auch anderen Charakteren Raum geben: So soll etwa der Antagonist Draco Malfoy eine eigene Erzählperspektive erhalten.
Auch wenn es für Radcliffe noch surreal wirkt, dass „Harry Potter“ bald wieder auf den Bildschirmen vieler Menschen zu sehen sein wird, freut er sich auf die neue Serie – und möchte sie sogar seinen eigenen Kindern zeigen. Sich selbst in seiner Rolle als Harry Potter sieht er nämlich nicht so gerne.




