Dieter Bohlen reagiert auf Skandal-Berichte: „Es gab nie Konzerte!“
Zwei Konzerte, kein Vertrag – Dieter Bohlen erklärt auf Instagram, warum die Litauen-Story aus seiner Sicht eine Medienente ist.
Dieter Bohlen hat sich auf Instagram zu Wort gemeldet und sich zu den Medienschlagzeilen geäußert, in denen es darum ging, dass angeblich zwei Konzerte von ihm in Litauen aufgrund pro-russischer Äußerungen abgesagt worden seien. Er hält in einem Video fest: Es habe nie geplante Shows gegeben, geschweige denn Verträge für solche Events.
Was zuvor berichtet wurde
Zuvor berichtete das litauische Medium „LRT“, dass zwei Gigs von Dieter Bohlen und seiner Band Blue System, die am 20. und 21. November 2026 in Litauen angedacht gewesen sein sollen, aus dem Ticketverkauf und von den Webseiten der Arenen verschwunden seien. Mantas Vedrickas, Leiter der Veranstaltungsorganisation der Žalgiris-Arena in Kaunas, erklärte gegenüber „LRT“: „Ja, das Konzert in Kaunas wurde abgesagt. Wir haben uns mit den Veranstaltern beraten und sind übereingekommen, dass eine solche Veranstaltung in unserer Arena nicht stattfinden sollte.“
Als möglicher Hintergrund für die angeblichen Absagen wurde eine umstrittene Äußerung Bohlens in den sozialen Medien diskutiert. Im November 2025 war er bei dem Edelmetalexperten Dominik Kettner auf YouTube zu Gast. Dort sprach er über wirtschaftliche Beziehungen zwischen Russland und Deutschland. Er sagte: „Russland und Deutschland – das war ein Dreamteam.“ Viele lasen die Aussage als pro-russisch. Sie soll laut Social-Media-Gerüchteküche den Ausschlag für die Absagen gegeben haben.
Litauen verfolgt eine strikte Politik gegenüber russischem Einfluss. Das gilt besonders vor dem Hintergrund des aktuellen Russland-Ukraine-Krieges, und der eigenen Erfahrung mit sowjetischer Besatzung.
Doch laut DSDS-Juror stellt sich die Situation in Bezug auf angebliche geplante und wieder abgesagte Konzerte eben ganz anders dar – er hatte nie Verträge unterschrieben.
Bohlen will Tatsachen schaffen
Bohlen meldete sich aus den Malediven zu Wort. In einem Instagram-Clip wies er die Berichte entschieden zurück. Seine Aussage habe nur die wirtschaftliche Vergangenheit betroffen. Die Formulierung „waren ein Dreamteam“ beziehe sich auf frühere Zeiten. Zudem stellte er klar: Die Konzerte in Litauen waren nie geplant, denn kein Vertrag kam je zustande.
Der Poptitan kündigte weiterhin an, seine Anwälte würden Abmahnungen verschicken – an alle Medien, die von den angeblichen Konzertabsagen berichtet hatten.






