Spotify teilt „Party of the Year(s)“: Rückblick auf 20 Jahre Hör-Historie
„Party of the Year(s)“ bündelt zum runden Geburtstag die gesamte Hör-Historie: 1. Song, meistgehörte Acts & Playlist mit 120 Top-Tracks.
Spotify will auf sein 20-jähriges Bestehen aufmerksam machen, in dem die Streamingplattform mit einem neuen Rückblick auf das Hörverhalten seiner Nutzer:innen aufwartet. Unter dem Titel „Spotify 20: Your Party of the Year(s)“ startet weltweit ein interaktives In-App-Funktion, die die komplette Streaming-Historie einer jeden Person sichtbar macht.
Die Leute sollen so nachvollziehen können, wann sie ihren ersten Tag auf Spotify hatten, welcher Song dort zuerst lief und wie viele Tracks sie insgesamt gestreamt haben. Auch die meistgehörten Künstler:innen der vergangenen Jahre werden zusammengefasst und dann wie so üblich beim Unternehmen als teilbare Cards zur Verfügung gestellt.
Persönliche Statistiken und neue Playlist
Zum Jubiläum stellt Spotify außerdem eine neue Playlist bereit, die aus den 120 meistgespielten Liedern eines Accounts besteht. Ergänzt wird die Übersicht durch konkrete Abspielzahlen einzelner Titel. Die Playlist lässt sich zudem direkt in der eigenen Bibliothek speichern.
Und wie gesagt: Jede Statistik erscheint als Share Card und kann über soziale Netzwerke wie Instagram geteilt werden. Spotify knüpft damit an den sein Konzept früherer Jahresrückblicke wie „Wrapped“ an, geht diesmal aber deutlich weiter zurück als nur bis zum vergangenen Kalenderjahr.
So funktioniert der Rückblick
Das Feature ist ab sofort in der mobilen App verfügbar. Nutzer:innen können nach „Spotify 20“ oder „Party of the Year(s)“ suchen. Alternativ führt auch die Jubiläumsseite von Spotify direkt zum neuen Bereich.
Kritik an Spotify bleibt bestehen
Der Geburtstag fällt zugleich in eine Phase, in der Spotify weiter unter Druck steht. Seit Jahren gibt es Kritik von Musiker:innen und Branchenverbänden an den Auszahlungsmodellen des Streamingdienstes. Vor allem kleinere Acts beklagen geringe Einnahmen trotz hoher Abrufzahlen. Immer wieder wird diskutiert, wie transparent die Verteilung der Streaming-Erlöse tatsächlich ist und welchen Anteil Labels, Vertriebe und Plattformen erhalten.
Hinzu kommt die Debatte über den Einfluss algorithmischer Empfehlungen. Kritiker:innen werfen Spotify vor, Hörgewohnheiten zunehmend über Playlists und automatisierte Vorschläge zu steuern. Dadurch würden einzelne Songs schneller austauschbar, während Musiker:innen sich stärker an den Mechanismen der Plattform orientieren müssten. Auch der Einsatz von KI-generierter Musik und künstlichen Artist-Profilen sorgt innerhalb der Branche für Diskussionen. Bands wie King Gizzard & the Lizard Wizard verzichten inzwischen gänzlich darauf, ihre Musik via Spotify zu veröffentlichen und nutzen eher Bandcamp und Co.







