Film-Trailer zu „Anhedonia“: Was ist nur mit Dirk von Lowtzow los?

Am 31. März kommt „Anhedonia“, das Filmdebüt von Patrick Siegfried Zimmer, in die Kinos. Mit Dirk von Lowtzow, Blixa Bargeld, Robert Stadlober und Paul Pötsch ist die Besetzung prominent, die Bildsprache zynisch und der Ansatz höchstphilosophisch. Das Beste: Man muss permanent kichern.

„Bitte chillaxen Sie“, sagt eine Stimme aus dem Off zu Fritz und Franz Freudenthal, die nicht nur keine Empfindungen mehr in sich, sondern auch einen ironisch gebrochenen Nachnamen tragen: Im Tal der Freude ist hier schon lange keiner mehr. Die Stimme des Sprechers gehört im echten Leben Dirk von Lowtzow, in „Anhedonia“ aber Prof. Dr. Immanuel Young. Die Protagonisten des Films, gespielt von Robert Stadlober und Wieland Schönfelder, lassen sich vom prominenten Psychotherapeuten behandeln, weil sie unter Anhedonie leiden. Sie haben ihre Leidenschaften verloren – eine gängige Volkskrankheit. Prof. Dr. Young behandelt sie einzig mit absurden Handlungsanweisungen, die durch überdimensionale Lautsprecher aus dem Himmel dröhnen. Fritz und Franz stolpern durch den Klinik-Alltag, hantieren mit Schusswaffen, Kindle-Readern, Porzellanhunden und regenbogenfarbenen Dauerlutschern. Das sieht in etwa so aus:

 

Warum Patrick Siegfried Zimmer die Sänger von Trümmer und Tocotronic rekrutiert hat, um sie in seinem Film mitspielen zu lassen? Einfach nur, weil sie seine Freunde sind. Einen davon lässt er nur reden und nicht auftreten (von Lowtzow), den anderen nur auftreten und nicht reden (Pötsch). Und dann ist da noch Blixa Bargeld, der den theatralischen Erzähler mimt.

Was es mit diesem herrlich absurden Film auf sich hat, warum es eine Verbindung zum Tatort gibt und weshalb Schlachter die wirklichen Psychopathen sind, hat uns der Regisseur, Drehbuchautor und Musiker Patrick Siegfried Zimmer im Interview verraten. Nachzulesen im neuen Musikexpress, ab dem 10. März im Handel.

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