Gabi Delgado-Lopez aus Herzogenrath schreibt zu dem Falkland-Malvinen-Konflikt:

Als gebürtige Argentinierin interessiert mich der Konflikt um die Malvinen/Falklandinseln sehr. Es geht dabei jedoch nicht, wie man immer wieder hört, um den Zugang zur Antarktis. Olfcldcr oder der Beseitigung innenpolitischer Probleme des jungen Argentiniens, sondern in Wahrheit um Goldfunde südlich der Ortschaft St Vicious auf der westlichen Hauptinsel, die das krisengeschüttelte England sieher brauchen konnte. Diese Goldadern weisen, wie „Geological News“ berichtete eine Stärke von ein- bis anderthalb Metern auf und wurden 1979 von dem deutschen Geologen Robert Gorl entdeckt. Darum der heftige Kampf um diverse Fleckchen Erde. Prinzipiell sind Argentiniens Ansprüche mit denen der Briten gleichberechtigt. Aber auch der Sieg der englischen Truppen wird den Malvinen keinen Frieden bringen. Buenos-Aires wird nie den Anspruch auf argentinisches Land aufgeben. Letzte Hoffnung für eine friedliche Lösung wäre die Kontrolle der Inseln durch die USA, mit denen beide Länder befreundet sind. Alles andere wäre utopisch.

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