„Die Geister sind Willig“

Geister wollen sie sehen, die Amerikaner? Geister sollen sie kriegen!

Peter O’Toole als notleidender irischer Schloßherr legt sich schon die Schlinge um den Hals, da kommt ihm die rettende Idee. Er holt amerikanische Touristen ins Haus und zieht eine Show ab. Wehende Laken, rotierende Betten, spitze Schreie gegen Mitternacht. Doch seine Rechnung geht nicht auf.

Stars wollen sie sehen, die Amerikaner? Dann sollen sie ihre verdammten Stars auch kriegen!

Der irische Regisseur Neil Jordan drehte „Angel“, „Zeit der Wölfe“ und „Mona Lisa“. Seinen vierten Film wollte er offenbar dem US-Publikum mundgerecht servieren und besetzte Steve Guttenberg als verwirrten Touristen und Daryl Hannah als echtes Geisterfräulein, das ihn heiraten möchte. Pech: Auch diese Rechnung Jordans will nicht so recht aufgehen.

„Die Geister sind willig“ ist eine mit Spinnweben überzogene Special Effects-Geisterbahn. Neil Jordan komponiert – das muß man ihm lassen – schöne Bilder in verschwenderischen Dekorationen. Mit der Story und den Gags aber scheint es hier wie verhext.

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