Therapy?

... heißt das Trio aus Nordirland, das sich mit hartem Rock den Frust von der Seele spielt.

Andrew James Cairns, 28, ist Spezialist, wenn es um Themen wie Frust und Aggressionen geht. Schon in jungen Jahren prophezeite man ihm ein böses Ende. Statt dessen kam er seinem Schicksal zuvor, gründete 1989 eine Band namens Therapy?, die sich mit einer Mischung aus maschinellem Industrial-Sound, düsteren Metal-Riffs und Punk-Power in die Herzen der englischen Indie-Szene katapultierte. „Weißt du eigentlich, daß Charles Manson mal bei den Monkees vorgespielt hat“, wirft der Gitarrist, Sänger und Songwriter provozierend in die Runde. Auf Provokationen verstehen sich Andy Cairns und seine Kollegen Fyfe Ewing und Michael McKeegan in der Tat bestens. Mit harten Bandagen spielt sich das Trio aus Nordirland auf ihrem aktuellen Album „Troublegum“ den täglichen Frust und die Aggressionen von der Seele. Denn die musikalische Therapie von Therapy? ist nun einmal der harte Rock. „Eigenartig ist, daß uns viele Leute für eine politische Band halten, nur weil wir aus Nordirland kommen. Dabei verschließen wir längst Augen und Ohren vor der politischen Realität unseres Landes“, erklärt Cairns.

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