Kuhjungen

Ihren Frust toben Collective Soul auf der Weide aus

Beinahe wäre es um Collective Soul geschehen. Ein nervenaufreibender Streit mit dem Manager lähmte die Formation für mehr als neun Monate. „Wir wußten nicht, ob wir überhaupt eine weitere Platte machen können. Ich bin zwar noch nie geschieden worden, aber so ähnlich muß das wohl sein“, erzählt Sänger Ed Roland. Und fügt an: „99 Prozent aller Bands hätten aufgehört, wenn sie das hätten durchmachen müssen.“ Kein Wunder, daß sich das Quintett nach der enervierenden Trennung von ihrem Manager für die Aufnahmen zum neuen Album erst mal zurückzog – auf eine Farm mitten in Georgia. „Kühe überall. Es macht dich wahnsinnig, wenn sie mitten in der Nacht muhen“, erinnert sich Roland. Das liebe Vieh mußte denn auch die aufgestauten Aggressionen von Ed und seiner Band ausbaden. „Wir hatten das Studio-Equipment in der Küche aufgebaut. Da war absolut kein Platz zum Austoben.“ Und schmunzelnd fügt der 33jährige hinzu: „Deshalb haben wir lange Spaziergänge über die Wiesen gemacht und dabei die Kühe geärgert. Aber ich rühr‘ die Viecher nicht mehr an. Weißt du eigentlich , wie sehr die stinken?“ (is) Collective Soul spielen frischen US-Pop. Ihre neue CD heißt ‚Disciplined Breakdown‘

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