Der Rock’n’Roll-Zwölfzylinder von Peter Holler &HCR kommt endlich auf Touren.

Noch immer gibt es sie: jene Besessenen, die dereinst in der Schulband die E-Gitarre gespielt haben – und so begeistert waren vom ersten Konzert auf dem Pausenhof, daß sie die Bühne eigentlich nie mehr verlassen wollten. Peter Holler zählt zu dieser Spezies von Musikern. Ausgedehnte Basisarbeit als Live-Rock’n’Roller hat Holler in den vergangenen Jahren durch die Fußgängerzonen von halb Europa geführt. Doch letztlich haben sich die Miniatur-Open Airs ohne festes Eintrittsgeld für den Herzensmusiker Holler ausgezahlt. Inzwischen hat er mit seiner Band HCR bereits sein drittes Album eingespielt. HCR, so Holler, sei eine „Zwölfzylinderrock-Garagenband“. Eine Wortschöpfung, die den bisweilen an Lou Reed gemahnenden Sound der Hamburger Rock’n’Roller vergleichsweise treffend umschreibt. Das Album „39 Nächte“ entstand mit Hilfe von Christian Neander (Selig) und Jörn Heilbut (Jeremy Days). Die CD von ME wartet mit dem Opener („Ich komm von draußen“) auf.

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