Spookey Ruben verläßt sich am liebsten auf sich selbst

Wie verrückt muß ein Tonsetzer sein, der solche Musik macht? Ziemlich! Doch vor allem muß er die richtigen Alben im , Plattenschrank stehen haben. Ween, They Might Be Giants oder der legendäre Captain Beefheart standen Pate bei der musikalischen Entwicklung des gerade mal 23jährigen Kanadiers Spookey Ruben. Mit 13 spielte er in der Punkband seines Bruders, versuchte sich mit 17 im Speedmetal und besann sich schließlich darauf, doch lieber alles alleine zu machen. So produzierte er ein Video, bei dem er alle Funktionen -vom Regisseur bis zu den Darstellern – selbst übernahm. Auch bei seiner sprudelnden Lo-Fi-Psychedelia verläßt Spookey Ruben sich ganz auf sich selbst. Nachzuhören auf „You’re My Favourite Movie“.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.