Hazeldine

Musizieren zwischen Blue Grass und Punk: Hazeldine.

Drei Frauen und ein Mann, deren Musik sich als ideale Synthese aus Neil Young und Emmylou Harris vorstellt: Hazeldine kommen aus der tiefen Provinz New Mexicos, und da liegt es auf der Hand, daß das illustre Quartett noch anderen Einflüssen zugeneigt ist: Ihr Debüt „How Bees Fly“ stützt sich auf Bluegrass, Classic Rock, Punk, Country- und schrägen Folk, wie Schlagzeuger Jeffrey Richards durch seine Arbeit mit Vic Chesnutt („West Of Rome“) unter Beweis stellte. Ausladende, staubige Garagenrocker wechseln zu bittersüßen Balladen, weiblicher Harmoniegesang konkurriert mit einer verzerrten Telecaster. Eine Band, die all das in einem Song wie „Bastard Son Of Medora“ verschmilzt, kann keine schlechte sein.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.