Als blödelnder Horror-Rapper hat Ferris MC seine Nische gefunden

„Ich bin seit über zehn Jahre am Checken, Aldähr!“ sagt Ferris. Zusammen mit Urgesteinen des deutschen HipHops (Advanced Chemistry) hat das sabbernde Original jetzt sein Solo-Debüt „Asimetrie“ aufgenommen. Es ist Deutschlands Antwort auf all die Bad Boys im amerikanischen HipHop. Ferris MC muß keine Frauen verprügeln oder Morde begehen, um ein Ol‘ Dirty Bastard zu sein, um gefahrlich zu wirken. Der Bremer braucht sich auch nicht, wie Busta Rhymes, in alberne Klamotten zu schmeißen, um albern zu sein, denn: „Ich definiere Geilheit, weil ich einfach der Beste, der Größte, der Geilste bin!“ Nun hat kein anderer deutscher MC im ablaufenden Jahr mehr Gast-Raps abgeliefert als Ferris, von den Absoluten Beginnern bis zu den Fetten Broten. Aktuell mischt der selbsternannte „Voll-Assi“ auf der Single „Wer hätte das gedacht?“ aus dem Soundtrack zu „Absolute Giganten“ mit. Das Video (mit Ferris als „Ferris, die Mörderpuppe“) war MTV und VIVA selbst fürs Nachtprogramm zu heftig. Also, Kinderchen: Volle Deckung! Und nicht zum Onkel ins Auto steigen!

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