Ole: Der Hamburger trägt dazu bei, deutschen R’n’B auf internationales Niveau zu bringen.

Die Musik

Der deutsche R’n’B erlebt derzeit einen ähnlichen Qualitätsschub wie der HipHop vor fünf Jahren, und Ole ist einer seiner führenden Vertreter.

Nach der Deichkind-veredelten Single „Wir sehen uns wieder“ veröffentlicht er jetzt ein Album mit zwölf sanft groovenden R’n’B-Nummern zwischen Anspruch und Schmalz. Bemerkenswert ist, dass die für die Produktion verantwortlichen Island Bros. (Hendrik Menzel und Marcus Brosch) in Einzelfällen („Paadi am Elbstrand“, „Mach sie an“) dem Vergleich mit US-Vorbildern wie etwa Jill Scott oder R. Kelly standhalten.

Der Künstler

Ole Federsen wuchs in dem Hamburger Vorort Schenefeld auf und ließ sich als junger Erwachsener zum Tischler ausbilden. Leidenschaft empfand er für diesen Beruf nicht, und so verfolgte er mit zunehmender Zielstrebigkeit einen alten Traum: Seit er die Marvin-Gayeund Bobby-Womack-Platten seines älteren Bruders gehört hatte, wollte er als Soulsänger auf der Bühne stehen.

Ole – Soul (BMG/Ariola)

www.ole-soul.de

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