Roxy Music: Flesh + Blood

Das Ende ihrer experimentellen Phase hatten Roxy bereits im Jahr zuvor mit denn Reunion-Album „Manifeste“ angedeutet. Auf „Flesh + Blood“ setzte sich Bryan Ferry in der zum Trio geschrumpften Band mit seinem an Retro-Romantik und perfektem Finishing orientierten konservativeren Kurs durch, der sich gleichwohl als prophetisch für die Dekade erwies: Sowohl in den beiden Covers (Wilson Picketts „Midnight Hour“ und die Byrds-Hymne „Eight Miles High“) als auch in den eigenen Songs brillierte die Band mit präzisen Hochglanz-Arrangements. Speziell „Same Old Scene“ mit seinen Disco-Anklängen wirkt im Rückblick wie eine Blaupause für viele New-Wave-Hits der frühen 80er.

Produzent: Rhett Davies

Beste Tracks: „Oh Yeah“, „Same Old Scene“, „Eight Miles High“

Ist ja hochinteressant …..“Flesh + Blood“ war das zweite Album nach „Stranded“, mit dem Roxy Music die UK-Charts anführten.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.