The Hives – Veni Vidi Vicious

Von allen europäischen Garagen-Bands sind The Hives die hippsten auf den Parties von amerikanischen und englischen Studenten. Von Rechts wegen müssten sie Millionäre sein, leider haben sie das Pech, dass in der Szene der Erwerb von CDs absolut out ist; stattdessen lädt man sich MP3s auf den iPod, die irgendwo aus dem Netz stammen. Kleiner Trost, die Schweden verkaufen dafür Waggonladungen von Konzert-Tickets, davon können sie auch ganz bequem leben. Die Band um Howlin‘ Pelle Almquist, die stets in identischen Anzügen auftritt, gab 1996 mit der Mini-CD Oh Lord! When? How? ein erstes Lebenszeichen von sich. Das Handwerk lernten sie vom Fünfziger-Rock’n’Roll, Sechziger-Garagenrock und Siebziger-Punk. Nimmt man hinzu, dass Almquist die dickste Lippe seit Jagger/Tyler riskiert, ergibt sich für ihr Durchbruchsalbum Veni Vidi Vicious ein Sound, der (beinahe) aus hundert Prozent The Hives besteht.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.