Gary Moore: Still Got The Blues

Kommerziell erfolgreicher Hardrocker ist der schnellen Siege mit plattem Virtuosentum überdrüssig und beschließt, das Erbe seines Idols Peter Green anzutreten. Leider hatte Gary Moore aber weder das Feeling Greens noch dessen tiefes Verständnis für das blaue Genre. So offerierte er zwölf Tracks, die zwar wie 50″s-Chicagoblues verpackt waren, in deren Zentrum Moores Gesang und Gitarrenton aber entschieden hellblau blieben. Die Folgen waren beklagenswert: Fortan hielten Millionen europäischer Käufer diesen Instant-Blues für „the real thing“; Verkehrsfunkwellen dudeln den pathetischen Titelsong bis heute.

Schlimmster Song: die Titelschnulze

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