Air – Moon Safari

So schön leicht ist er, der Pop. Bitte Augen schließen; Jean Benoit Dunckel und Nicolas Godin entführen uns auf eine sphärische Klangreise. Die beiden Franzosen erschaffen auf ihrem wegweisenden Debütalbum ein klangliches Universum aus akustischen Gitarren, sphärischer Elektronik und französischem Chanson der 60er Jahre und tagträumerischer Melancholie. Wie bezaubernd ruhig klingt da die Stimme von Beth Hirsch, wenn die zum „All I need is a little time/ To get behind this sun and cast my weight“ ansetzt und über Zweisamkeit. Vertrauen und natürlich Liebe singt. Pauken, Flöten und Streicher sorgen für die nötige Dramatik, „Sexy Boy“ für das obligatorische Discofeeling. Air klingen nach den ausgehenden 90ern und die ausgehenden 90er nach MOON SAFARI.

Produzenten: Jean-Benoit Dunckel, Nicolas Godin

Beste Songs: „All I Need“, „Ce Matin La“

What’s the story? Gehört, gemocht, gemeldet – als Regisseurin Sofia Coppola MOON SAFARI gehört hatte, kontaktierte sie sofort die beiden Franzosen. Resultat der musikalischen Menage á trois: der Soundtrack zu ihrem Debütfilm „The Virgin Suicides“.

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