Akon: „Reiche haben während der Corona-Pandemie mehr Probleme als arme Menschen“

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Nach dem Tod des Schauspielers Michael K. Williams befragte das Boulevardmagazin „TMZ“ Akon in einem kurzen Interview, wie es ihm nach dem Verlust seines Freundes ergehe. Allerdings bringt der Rapper sich bei dem Thema Covid in eine mehr als missliche Lage.

„Wir haben uns das letzte Mal vor der Pandemie gesehen“

Der „The Wire“-Schauspieler Michael K. Williams starb am 6. September 2021 im Alter von 54 Jahren an einer Überdosis Fentanyl und Heroin. Akon und Williams waren sehr gute Freunde, für den Rapper war es daher ein „trauriger Tag“. Der Schauspieler war nach Akon eine „erstaunliche Person“ und „sehr talentiert“. Besonders bedauert er ihn vorher nicht noch einmal gesehen zu haben: „Unglücklicherweise haben wir uns wegen der Pandemie nicht gesehen […] das ist ein weiterer Grund, warum es so schwer ist […]. Wir haben uns das letzte Mal vor der Pandemie gesehen.“

Im weiteren Verlauf des Interviews versucht der Rapper seine Gefühle bezüglich der Pandemie auszudrücken und betont vor allem die Einsamkeit und das Fehlen von Freunden.

„Dieses Geschäft schafft ein Umfeld, in dem jeder eine Maske trägt. Niemand sagt dir, was wirklich in deinem Leben vor sich geht, sodass echte Freunde dich nicht einmal beraten können, weil sie nicht wissen, was wirklich los ist. Wir setzen diese Fassade des Erfolgs auf, aber hinter der Fassade ist so viel los.“

Daraufhin vermerkte der Interviewer, dass berühmte und reiche Menschen ebenfalls von der Pandemie betroffen seien, da hakte der Musiker ein:

„Die Berühmten und Reichen haben mehr Probleme als die Armen […]. Mehr Geld, mehr Probleme, das ist eine reale Sache […]. Wir müssen uns gegenseitig kontrollieren, damit alle gesund sind, der Geisteszustand intakt ist, es der Familie gut geht… […]“

Er löste damit in den Medien einen riesigen Shitstorm aus, besonders die Twitter-Gemeinde ließ sich heftig über den Rapper aus.


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