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Akon gab Drake früher keinen Plattenvertrag, weil er „wie Eminem“ klang

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Na jetzt werden ja alte Geschichten herausgeholt: Musiker, Produzent und Labelinhaber Akon erzählte nun in einem Interview, dass er sich Mitte der 2000er dagegen entschied, Drake einen Plattenvertrag anzubieten. Dessen Musik klang seiner Meinung nach nämlich zu sehr nach Eminem.

https://www.instagram.com/p/CEMydnWAJ9E/

In einem Interview mit „VladTV“ erzählte Akon, der das Musiklabel Konvict Muzik führt, dass ihm der kanadische Rapper Kardinal Offishall 2004 oder 2005 eine Demoaufnahme von Drake in die Hände drückte und er von dem Sound, den er da zu hören bekam wenig beeindruckt war. Der Grund dafür: „Zu der Zeit, ob du es glaubst oder nicht, klang Drake eher wie Eminem. […] Man kann den Unterschied zwischen dieser Demo und ‚Best I Ever Had‘ erkennen. Es war völlig anders.“

Schade für Akon, denn kurz darauf verzeichnete Drake mit seinem Track tatsächlich „Best I Ever Had“ riesige Erfolge. Als Folge davon entwickelte sich ein Wettstreit zwischen mehreren Musiklabels, die alle Drake für sich haben wollten. Auch Akon erkannte seinen Fehler. Er berichtet dazu im Interview: „Ich sagte: ‚Scheiße, versuch‘ ihn zu uns zu holen!‘ Er [Kardinal Offishall, Anm. d. Red.] sagte, ‚Du kannst es versuchen, aber das Mindestgebot im Moment liegt bei einer Million.‘ Ich sagte: ‚Scheiße, ich habe keine Million Dollar.‘“

Drake ging so schließlich einen Vertrag mit Cash Money Records und Young Money Entertainment ein. Akon ging leer aus.

Seht Euch hier das ganze Interview mit Akon an:

Drakes jüngstes Studioalbum SCORPION erschien 2018 und erhielt von Musikexpress vier von sechs möglichen Sternen. ME-Autor Ivo Ligeti schrieb passend dazu: „Von Trap bis Soul: Drake rasselt sein komplettes Repertoire in 25 Songs runter, von denen er sich einige hätte sparen können.“

Hier geht’s zu Drakes aktueller Single „Laugh Now Cry Later“:


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