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16 Jahre später: Tekashi 6ix9ine und Akon teilen „Locked Up Pt. 2“-Snippet

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Tekashi 6ix9ine hat sich mit R’n’B-Sänger Akon zusammengetan, um einen Nachfolger zu dessen Hit-Song „Locked Up“ einzuspielen. Dieser erschien 2004 und schaffte es in die Top 10 der US-Charts sowie auf Platz 5 der britischen Single-Charts. Auch in Deutschland verkaufte sich der Song so oft, dass er schließlich auf der Liste der 20 meistverkauften Singles des Jahres landete.

Hier erhaltet Ihr einen ersten Vorgeschmack auf „Locked Up Pt. 2“:


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Passenderweise soll sich Akon beim Schreiben des Original-Songs von seiner eigenen mehrjährigen Gefängnisstrafe inspiriert haben lassen – eine Erfahrung, die er mit Tekashi 6ix9ine teilt, der bis vor Kurzem noch selbst hinter Gittern saß.

In einem Clip von den Studioaufnahmen, den der Rapper via Instagram teilte, erhalten seine Fans bereits einen ersten Vorgeschmack auf den Track. 6ix9ine zeigt sich darin reumütig und rappt: „Thinking ’bout the things that I did/ Got me thinking, like, why the fuck I did that?/ Got me wishing that I could take it all back. Fighting with these demons/ Barely even eating/ Barely even sleeping/ This shit got me tweekin’/ Fighting with my lawyers for a better offer/ Just want to see my daughter.“

„Locked Up“ in der Original-Version hören:


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Daniel Hernandez, wie Tekashi 6ix9ine mit bürgerlichem Namen heißt, war am 19. Dezember 2019 wegen seiner Mitgliedschaft in einer Bande zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Gemessen an dem Strafmaß, das ursprünglich im Raum stand, ist 6ix9ine glimpflich davongekommen. Es hieß vor Prozessbeginn, dass ihn bis zu 47 Jahre Gefängnis erwarten könnten. Die 13 Monate, die der Rapper bereits in Haft verbracht hat, gelten als abgeleistete Zeit, was bedeutet, dass er zum Zeitpunkt des Urteils noch elf weitere Monate hinter Gittern vor sich hatte. Nach seiner Freilassung muss er zudem 300 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und eine Geldstrafe von 35.000 US-Dollar zahlen.

Akon nahm seinen polarisierenden Kumpel erst kürzlich öffentlich in Schutz und rührte für dessen bevorstehendes Album die Werbetrommel. „Das wird vermutlich die heißeste Platte des Jahres“, erklärte der Musiker im Gespräch mit DJ Whoo Kid, „selbst wenn ihr ihn nicht mögt, solltet ihr das Album allein schon aus Neugier kaufen und herunterladen.“



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