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🔥13 Acts, die wir auch nach ihrem Mainstream-Durchbruch gut finden

Alben der Woche: 16. – 22. April 2012

Platte der Woche: Kindness – World, You Need A Change Of Mind
Dieses Album wird für Gerede sorgen. Ja, es wird Leute geben, die sagen: Album des Jahres! Sei es nur deshalb, weil Adam Bainbridge alias Kindness auf die Idee gekommen ist, sich nicht irgendeinem, sondern einem der besten Songs aus dem Katalog des unvergleichlichen Paul Wester­berg anzunehmen. Es handelt sich um „ Swingin’ Party“. Mit so einem Griff steht man automatisch auf der Gewinnerseite. Selbst nach einem Noise-Massaker à la Merzbow klänge Westerbergs Material noch majestätisch, wie man weiß.“ (ME-Autor Thomas Weiland)

B
Battles – Dross Glop

G
Gemma Ray

H
Hanna Cohen – Child Bride
Human Don’t Be Angry – Human Don’t Be Angry

J
Jack White – Blunderbuss  
Wo erstmals nur White drauf steht, ist tatsächlich so viel White drin wie noch nie – und das ist prima so. – Eine Orgel eröffnet Blunderbuss, das erste Solo-Album von Jack White. Aber es dauert nicht lang, gerade mal zwei Takte, bis sich zum kleinen Einstiegsscherz die unvermeidliche Gitarre gesellt. Noch ist sie zurückhaltend, aber das wird sich ändern, schnell ändern. Denn wo White drauf steht, ist so viel White drin wie noch nie: Er hat produziert, alle, diesmal wieder – im Gegensatz zum letzten Dead-Weather-Album – Songs geschrieben und, was man so hört, auch noch alle Instrumente selbst eingespielt. Und am allerliebsten – trotz eines immer wieder dazwischenfahrenden, aufgeweckten Boogie-Klaviers und einem satt stampfenden Schlagzeug – spielt White halt doch immer noch Gitarre.“ (ME-Autor Thomas Winkler)

M
Mohn – Mohn

P
Patrick  Watson – Adventures In Your Own Back Yard

R
Rufus Wainwright – Out Of The Game
Vorsicht ist geboten, wenn schon im Vorfeld einer Plattenveröffentlichung Lobeshymnen erklingen. So bezeichnet Rufus Wainwright Out Of The Game „als das poppigste Album, das ich je gemacht habe.“, und Mark Ronson wagt sich noch weiter vor und spricht gar vom besten Werk seiner Karriere. Der Brite produzierte immerhin Amy Winehouse, Adele und die Kaiser Chiefs und übertreibt hier ein wenig. Aber tatsächlich trägt die erste Zusammenarbeit von Wainwright mit Ronson Früchte, die nicht so fürchterlich überzuckert schmecken. Vor allem aber trägt der amerikanische Sänger hier nicht so dick auf oder hüllt seine Songs in purpurnen Samt. Statt Plüsch gibt es nun also sehr entspannten Midtempo-Pop, und das fängt beim Opener und Titelsong „Out Of The Game“ mit seinen gospelartigen Backingchor an.“ (ME-Autor Sven Niechziol)



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