Album-Sequel? Rick Rubin deutet zweiten Teil von Kanye Wests „YEEZUS“ an

Zu Kanye Wests neuem Album YEEZUS könnte es bald ein Sequel geben. Davon berichtet Star-Produzent Rick Rubin nach einem Interview mit dem Wall Street Journal nun in einem ausführlichen Interview mit The Daily Beast, in dem er auch über die Beastie Boys, sein Label Def Jam und viele weitere von ihm mitgelegten Meilensteine der Rock- und Popgeschichte redet.

Rubin fungiert als Executive Producer auf YEEZUS, sein Engagement passierte erst in letzter Minute. West wollte Rubin in dessen Studio in Malibu sein neues Album vorspielen. Rubin sagte zu – und bekam stattdessen über drei Stunden unfertiges Material zu hören. „Wann soll das alles erscheinen, nächstes Jahr?“, fragte Rubin, und West antwortete voller Zuversicht: „In fünf Wochen“.

Statt in Urlaub zu fahren half Rubin West, gemeinsam arbeiteten sie über zwei Wochen 15 Stunden täglich daran. Auch fehlende Texte und Passagen lieferte West buchstäblich in letzter Minute ab, bis zum Schluss blieb Vollprofi Rubin nervös. Statt der ursprünglich geplanten 16 Songs landeten schließlich nur zehn auf YEEZUS – eine Tatsache, die West und Rubin schon vor der Zusammenarbeit gefiel. Ob es also eine Fortsetzung von YEEZUS geben wird? „Könnte sein“, sagt Rubin.

Kanye West selbst, neuerdings Vater einer Tochter namens North West (!), redet wenig über seine Arbeit und machte während der YEEZUS-Aufnahmen doch zwei Ausnahmen. Er gab ein Interview mit der New York Times und rückte in Interviews mit dem W Magazine in Paris seinen eigenen Platz in der Popgeschichte zurecht. Angesprochen auf den Titel des mit Daft Punk aufgenommenen Songs „I Am A God“ antwortete West: “Cause it’s like, Yo! Nobody can tell me where I can and can’t go. Man, I’m the No. 1 living and breathing rock star. I am Axl Rose; I am Jim Morrison; I am Jimi Hendrix.”

Manches bleibt eben doch beim Alten.


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