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Highlight: Die 50 besten Songs des Jahres 2017

ME präsentiert

Aldous Harding kommt im Mai 2019 auf Deutschland-Tour

„Dass die Sängerin als Straßenmusikerin begann, das kann man den Songs noch anhören, sie sind spärlich instrumentiert, oft nur mit einer schön gezwirbelten akustischen Gitarre. Hardings Stimme schmiegt sich an die Akkorde, tritt aber genau so aus dem Wohlklang, als wolle sie noch ganz woanders hin, plötzlich von Bläsern getragen, die Stuart Staples auf einem Tindersticks-Album hat liegen lassen („Party“)”, schrieb ME-Rezensent Frank Sawatzki im Mai 2017, als Aldous Hardings zweites Album PARTY erschien. Es war zugleich Hardings erste Platte, die auch offiziell in Europa veröffentlicht wurde.

In der Juni-Ausgabe des ME von 2017 hatten wir die Neuseeländerin noch als Newcomerin, die man nicht verpassen sollte, auf dem Radar. Vergleiche mit PJ Harvey oder „als hätte Nico in einem früheren, viel früheren Leben Jazz-Standards gesungen” lagen nahe. Harding selbst beschrieb ihren Sound früher als „Gothic Folk“, doch das passt heute nicht mehr ganz – zu hoffnungsträchtig sind doch die jetzigen Lyrics.

Fast zwei Jahre sind seit der aktuellen Platte vergangen, und Aldous Harding steckt in den letzten Zügen der Aufnahmen für ihr drittes Studioalbum. Damit wird sie dann ziemlich weit reisen – unter anderem auch nach Berlin, wo man sie am 12. Mai 2019 im Privatclub live sehen wird können. Tickets gibt es zum Beispiel über Eventim.

Kooperation

Wie sich das neue Album anhören wird? Viel weiß man noch nicht darüber. Sicher ist, dass die noch namenlose Platte, wie auch ihr Vorgänger PARTY, von John Parish produziert wird – der sich immerhin auch für PJ Harveys WHITE CHALK verantwortlich zeigt.


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