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„Andor“, Staffel 2: Der beste „Star Wars“ seit „Das Imperium schlägt zurück“

„Andor“ ist in die zweite Runde gegangen – so gut ist die neue Staffel.

Aus den diversen „Star Wars“-Serien für Disney+ stand die erste Staffel von „Andor“ heraus wie ein wunder Daumen. Ambitionierter in der Größe, gewagter in der Konzeption, souveräner in der Erzählung war die von Tony Gilroy erdachte Saga, mit der die Vorgeschichte des Kino-Spinoffs „Star Wars: Rogue One“ erzählt wurde – und nun mit der zweiten Staffel den Kreis schließen soll.

Erstaunlich unerwartet

Am Ende ihrer zwölf Folgen landet man da, wo „Rogue One“ begonnen hat und die Hauptfigur Cassian Andor ihre Erfüllung finden wird. Umso erstaunlicher ist es, wie spannend und unerwartet dieser Erzählzyklus trotz des zu erwartenden Ausgangs ist, wie aufmerksam man jeder Wendung folgt, jeder neuen Entwicklung, jedem neuen menschlichen Abgrund, der sich auftut und die Figuren zu verschlingen droht. Weil man merkt, dass Staffel 1 bei aller stimmungsvollen Ernsthaftigkeit und Tiefe der Figurenzeichnung nur ein Aufwärmen und In-Stellung-Bringen war.

Ein einziges Drängen

Im Grunde geht die Geschichte jetzt erst los, wenn Diego Luna auf Seiten der Freiheitskämpfer die Rebellion anführt. Staffel 2 ist ein einziges Drängen nach vorne, eine taktische Meisterleistung, die die Tugenden der ersten Staffel nicht aus den Augen verliert, sondern auf eine größere Leinwand aufträgt und auf ein neues Level hebt.

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Alles für die große Leinwand

So viel Kino ist selbst im Fernsehen von heute selten: Jedes Bild gehört auf die große Leinwand. Jede Emotion auch. Und das zwölf Stunden lang. Mehr geht nicht.

„Andor“, Staffel 2, läuft bei Disney+

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