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Animojis: Die Serie „Black Mirror“ hat Apples neueste iPhone-Funktion schon 2013 vorhergesagt

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Am Dienstagabend präsentierte Apple in Cupertino neue Technik, darunter auch das iPhone 8 sowie das neue Aushängeschild des Konzerns, das iPhone X. Und dieses hat dank Gesichtserkennung einige neue nützliche Funktionen wie „Bezahlen per Blick“ und eine Entsperrung des Geräts, sobald man den Bildschirm anschaut. Dazu gibt es nun sogenannte Animojis. Wie der Name schon sagt, sind das animierte Emojis, bei denen der Nutzer mit seinem Gesicht die Bewegungen von kleinen Comic-Figuren nachahmen kann. Der Nutzer wird so zum Einhorn, zum Hund oder zum Shit-Emoji.

Die britische Serie „Black Mirror“, die seit 2015 exklusiv auf Netflix läuft, konnte die Apple-Keynote für virale Eigenwerbung nutzen. Kurz nachdem in Cupertino eine Leinwand mit den verschiedenen Animojis zu sehen war, twitterte das Social-Team von „Black Mirror“ ein vielsagendes GIF:

Man beachte die blaue Figur in der zweiten Reihe. Sie heißt Waldo und stammt in Wirklichkeit nicht von Apple, sondern aus einer „Black Mirror“-Episode aus dem Jahr 2013. In „The Waldo Moment“ fand sich ein gescheiterter Comedian in der Politik wieder, nachdem er seine Botschaften, die sich häufig gegen das Establishment richteten, via Comic-Figur Waldo verbreitete. Die Technik, die er dazu benutzte, erinnert verdächtig an die neuen Apple-Animojis. „Black Mirror“ hat mit der Episode nicht nur halbwegs den Aufstieg von Donald Trump vorausgesehen, sondern auch Technologie, die erst vier Jahre nach der Ausstrahlung als Neuheit vorgestellt werden würde.

Es ist nicht das erste Mal, dass Technik vorgestellt wurde, die in „Black Mirror“ als Fiktion begann. Auch Apps und VR-Konzepte aus der Serie sind mittlerweile in Entwicklung.

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