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Highlight: 15 bemerkenswerte Alben, die 2019 ihr Zehnjähriges feiern

Arctic Monkeys: Das sind ihre 15 besten Songs

Dias neue, sechste Studioalbum der Arctic Monkeys ist da: es heißt TRANQUILITY BASE HOTEL & CASINO  und ist seit dem 11. Mai in die Läden. Hier alle Infos wie Tracklist und Artwork.

Um die Veröffentlichung des lange erwarteten Albums zu feiern haben wir alle sechs Studioalben der Arctic Monkeys nach ihrem Großartigkeitsgrad sortiert sowie eine Liste der 15 bisher besten Songs der Arctic Monkeys kuratiert:

15. Tranquility Base Hotel & Casino (TRANQUILITY BASE HOTEL & CASINO, 2018)

Ein Song wie der Fiebertraum eines französischen Krimi-Kommissars: Turner versucht ermattet klare Gedanken zu fassen, während seine Band ihn mit nervösen Nadelstichen in die nächste Gasse jagt, wo der Mörder, den er jagt, längst auf ihn wartet. Am bemerkenswertesten dabei ist, wie sich der frühere Bombastdrummer Matt Helders in seine neue Rolle einlebt und diese Hatz auf Fußspitzen mit seinem großen, kleinen Drumming aufrecht erhält.

14. The Jeweller’s Hand (HUMBUG, 2009)

Die finalen knapp sechs Minuten von HUMBUG setzen auch den Schlusspunkt unter den ersten massiven Wendepunkt in der Geschichte der Arctic Monkeys. Ein wundervoll gesetzter Mittelfinger an alle, die sich ein „I Bet You Look Good On The Dancefloor“ nach dem anderen von den vier Männern aus Yorkshire wünschten. Auf „The Jeweller’s Hand“ verwehren sich Turner und Co. den ganz großen Melodien und schaffen genau deshalb einen der spannendsten Songs ihrer Karriere – was auch an dem fantastisch ausfasernden Outro des Titels liegt.

12. This House Is A Circus/If You Were There Beware (Favourite Worst Nightmare, 2007)

Ein Doppel, das streng genommen keines ist: „This House Is A Circus“ und „If You Were There Beware“ werden auf der Tracklist von FAVOURITE WORST NIGHTMARE als zwei getrennte Songs angegeben, dabei fließen sie nahezu nahtlos ineiander. Sie teilen sich brüderlich ihre düstere Atmosphäre und versinnbildlichen mit ihrem kompromisslosem Sound wie sonst keiner der zwölf Songs dem Album seinen titelgebenden Albtraum, der sich hinter den Fenstern des auf dem Artwork von der Finsternis verschluckten Flachdachhauses abspielt.



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