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5 Acts, auf die wir uns beim MS Dockville 2016 freuen

Wie schrieben wir in unserem Artikel „Diese Festivals solltet Ihr im Sommer 2016 noch besuchen“? „Das im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg beheimatete Festival bietet eine etwa so hohe Hipster-Quote wie sein Stadtteilsnamensvetter Williamsburg aus New York. Und auch die Quote der guten Musik pro Quadratmeter beim Dockville lässt sich mit dem Outsider-Pop-Inkubator-Viertel Brooklyns messen.“ Damit haben wir das Dockville oberflächlich schon einmal ziemlich gut umzeichnet. Doch das Dockville hat natürlich unter seiner glitzerpuderbenetzten Oberfläche noch viel mehr zu bieten als Hipster und Outsider-Pop.

Zum 10. Mal findet es in diesem Jahr statt und bittet ganze vier Tage zum Tanz und Staunen in den Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg. Umrahmt von einer imposanten Industrie-Kulisse und bestückt mit einem verwinkelten Zauberwald-Campingplatz, freuen wir uns auch in diesem Jahr auf unsere Reise in den hohen Norden – und damit auf diese 5 Acts:

1. Weval

Das holländische Electronica-Duo macht flauschig-warme Tech-House-Sound, kann das Tempo aber auch gerne hochschrauben und lässt das Publikum so mit Belieben nach ihrer Pfeife tanzen. Ein eindrucksvolles Live-Erlebnis, das dem Klischee vom öden DJ-Set eine auswischt. Denn hier wird live gespielt!

Donnerstag, 21:20-22:20, Smirnoff Sound Collective Camp

2. Unknown Mortal Orchestra

Eine ständig Haken schlagende Angelegenheit war bereits ihr erstes Album MULTI-LOVE. Wie soll das erst live zugehen? Ziemlich, ziemlich abgefahren, irgendwo zwischen Psychedelic Wonderland und bunter Tagträumerei, vermuten wir.

https://www.youtube.com/watch?v=Vp_0mZAF0Tw

Freitag, 19:00-19:50, Maschinenraum

3. Foals

Muss an dieser Stelle eigentlich ein weiteres Wort verloren werden? Über eine der besten, energiegeladensten Rock-Combos, die Großbritannien zu bieten hat? Natürlich nicht. Die einzige Frage, die wir uns stellen ist, woran sich Sänger und Gitarrist Yannis Philippakis eigentlich in Hamburg hochhangeln will.

Samstag, 22:30-23:40, Großschot

4. Juicy Gay

Juicy Gay, Protegée von LGoony und der Glo Up Dinero Gang um Großmaul Money Boy ist wohl der erste offen schwule Rapper im deutschsprachigen HipHop-Game. Ein Thema, das er in seinen Trap-Beat-lastigen Tracks selbstverständlich anspricht. Hochspannend und keinesfalls eine Witznummer!

Sonntag, 15:10-15:50, Maschinenraum

5. Isolation Berlin

Die Berliner um Texter, Sänger und Gitarrist Tobi Bamborschke haben eines der mutigsten und radikalsten deutschsprachigen Alben der vergangenen Jahre aufgenommen. Wo UND AUS DEN WOLKEN TROPFT DIE ZEIT auf Platte hin und wieder zu schwimmen beginnt, jagen die jungen Männer live wie ein Wirbelwind über das Publikum hinweg.

Sonntag, 19:00-19:50, Maschinenraum


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