Avril – The Date

Ein Franzose, der Elektronica zu einem neuen Quontensprung verhelfen könnte.

Mit zwölf nahm Fred Avril 4-springe Songs auf, als Teenager lernte er Hendrix-Soli auswendig, bevor er in seiner „Literatur-Phase“ „ein wenig durchdrehte“. Zurück auf dem Boden übte er in einem geparkten Auto Trompete und machte sich mit Samplern und Synthesizern vertraut. In Paris schleppte er

persönlich ein Demo zu Radio Nova, erhielt Airplay und wurde von dem Pariser Label F Communications (Laurent Garnier, Llorca) entdeckt und beschäftigt. Sein Debüt „That Horse Must Be Starving“ ist den meisten gegenwärtigen Electronica-Produktionen so wahnwitzig weit voraus, dass es entweder komplett übersehen werden oder aber den 27-Jährigen mit der Veröffentlichung seines Geniestreichs im September zum Helden des „Dance Modernism“ machen wird.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.