Review

„Babo – Die Haftbefehl-Story“: Eine Saga der Selbstdestruktion

Chabos wissen, wer der Babo ist. Und nach dieser Doku auch alle anderen.

Es fängt so an, wie moderne HipHop-Dokus anfangen. Flashy, hektisch, eine Rags-to-Riches-Story. Ein bisschen wie vor ein paar Monaten „Gzuz – Licht und Schatten“ auf Prime. Ein Stück Selfpromotion unter dem Deckmantel eines ehrlichen Dokumentarfilms. Sogar Jan Delay ist als Talking Head wieder dabei.

Die Abgründe im Fokus

Und dann taucht „Babo“ ab, erzählt nicht die Erfolgsgeschichte von Haftbefehl – unverstandenes Genie bla bla bla. Sondern folgt dem Mensch Aykut Anhan in Abgründe, bei denen man streckenweise nicht mehr zusehen will. Eine Saga der Selbstdestruktion sozusagen von einem Mann, der die Traumata seiner Kindheit so verinnerlicht hat, dass er kopfüber abstürzt.

Gut gemacht

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Produziert von Elyas M’Barek, inszeniert von Erfolgsjournalist Juan Moreno mit Sinan Sevinç. Haben sie gut gemacht.

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