Dieser Bad-Bunny-Performer ging mit seinem Super-Bowl-Workout viral
917 Meter, 1.198 Stufen, 20 Kilogramm Kostüm: Ein als Baum verkleideter Performer zeichnete seine Arbeit bei Bad Bunnys Halbzeitshow auf – die Strava-Statistik wurde zum viralen Hit.
Bad Bunny beim Super Bowl: Baum-Performer zeichnet seinen Job als Fitness-Einheit auf
Der 60. Super Bowl fand in der Nacht vom Sonntag, den 8. Februar 2026, auf Montag, den 9. Februar statt. Die Seattle Seahawks gewannen gegen die New England Patriots. Doch nicht nur die Footballer verausgabten sich auf dem Spielfeld – auch die als Büsche fungierenden Performer:innen von Halbzeitshow-Star Bad Bunny legten ein Workout hin.
Ein Training, das um die Welt ging
In den 15 Minuten, in denen die Profisportler das Feld für eine Pause räumten, legte der Puerto-Ricaner eine eindrucksvolle Show hin. Dafür verwandelte Bad Bunny die Bühne in verschiedenste Szenerien der lateinamerikanischen Kultur. Dabei durfte die Flora seiner Heimat nicht fehlen – diese brachte er durch etliche Bäume, Sträucher und Zuckerrohr zum Ausdruck. Die Bäume waren keine regulären Requisiten, dahinter steckten echte Menschen. Einer davon zeichnete die Arbeitszeit mit der Tracking-App Strava auf und postete es in der Anwendung – kurz darauf ging dieses Workout viral.
917 Meter und 1.198 Stufen
Austin Klapman protokollierte seine Bewegungen vom Umkleideraum bis zum Ende der gesamten Performance auf Strava. Laut der Aufzeichnung der Fitness-App legte der zum Leben erweckte Baum in den 14 Minuten und 21 Sekunden eine Strecke von knapp 917 Metern zurück und stieg 1.198 Stufen.
Der virale Moment entstand aus der Begeisterung des jungen Kaliforniers heraus, Dinge als Erinnerung festzuhalten: „Ich liebe es, meine Aktivitäten zu tracken und meine Statistiken anzusehen. Ich dachte einfach, es wäre ein lustiges Andenken ‚Hey, das ist mein Strava-Lauf meiner Halbzeit-Show-Performance‚“.
Hier das Fitness-Programm ansehen:
Es dauerte nicht lange, bis das Social-Media-Team der Strava-App auf den Post des Sportenthusiasten in der Anwendung aufmerksam wurde – kurzerhand teilten sie das absolvierte Training auf Instagram. Sie betitelten den Beitrag mit der Frage „Ist es noch zu früh, die Strava-Aktivität des Jahres zu küren?“. Im weiteren Verlauf der Caption markierten sie den Account von Klapman und schrieben „erfasste seinen Auftritt in der Halbzeitpause des Super Bowl mit Bad Bunny. 10/10 keine Anmerkungen“.
Innerhalb kurzer Zeit erhielt das Posting zehntausende Likes. In seine Instagram-Story packte Klapman Artikel von verschiedensten Nachrichtenmagazinen, die allesamt mehr zu dem Workout, „Menschen-Baum“ und Ablauf des Spektakels wissen wollten.
Kurze Strecke, aber ordentliches Gewicht
Auch wenn das aufgezeichnete Workout kein Vergleich zu dem der eigentlichen Stars des Abends darstellte, war es dennoch nicht ohne. Denn die Verkleidungen wogen Berichten zufolge bis zu 20 Kilogramm.
Plus: Die Anforderungen, um als Requisite mit Bad Bunny die Stage zu teilen, waren sehr strikt. Man sollte mindestens 1,70 Meter und maximal 1,83 Meter groß, sportlich und mal Teil einer Marschkapelle gewesen sein. Denn die lebenden Requisiten mussten ihre Kostüme bis zu fünf Stunden tragen, wie Austin Klapman der „Daily Mail“ mitteilte.


